Nachsitzen: Der Rausch, Raya, Demon Slayer u.a.

Es ist März, egal ob man friert oder schwitzt, heute wird leider nachgesitzt.

Die drei von der Kinotagesstätte haben es nicht besser verdient und müssen für eine ganze Schulstunde nachsitzen. Glücklicherweise hatte der Erzieher besseres zu tun und so können die Podcaster eures Vertrauens ganz unter sich plaudern.

Alles beginnt mit einem Spiel namens Nur die Filme zählt, in dem Christian und Marius beweisen können, wie gut sie sich nach über zwei Jahren kennen.

Danach erzählt Marius von der Anime-Serie Demon Slayer, Christian vom neuesten Pixar-Animationsfilm Raya und der letzte Drache, Benjamin von Super Dark Times und Christian darf nochmal ran mit Der Rausch.

Und dann klingelt es glücklicherweise und die handsome Threesome können sich der Goldenen Erziehungsschelle widmen, die euch nächsten Freitag bevorsteht. Bussi.

Was ist Nachsitzen überhaupt?
Verständlich, dass ihr das fragt, da ihr wohl weder die letzte Folge bis zum Schluss noch diese Folge hier angehört habt, wo wir die Antwort auf die Frage geben.
Also, Nachsitzen ist eine Art Unterformat, das abgetrennt ist von der nach wie vor zweiwöchentlich erscheinenden Themenfolge. Diese konzentriert sich dafür wirklich nur auf das dort zu besprechende Thema. Im Nachsitzen hingegen, das nun ebenfalls alle zwei Wochen freitags erscheint, schwafeln wir, spielen wir, gehen kleinere Themen an, laden andere Leute ein, holen uns den Grimme-Preis, etc. Lasst euch überraschen, was dort alles möglich sein wird.
Oder kurz gesagt: ihr könnt uns jetzt jede Woche am Freitag hören. Müsst aber nicht. Wir zwingen Dich nicht zu Deinem Glück.

Die Kinotagesstätte findet ihr auf:

Timecodes:

00:00:40 Nur die Filme zählt
00:08:42 Nachsitzen?
00:10:18 Demon Slayer
00:17:30 Raya und der letzte Drache
00:20:54 22 Euro für einen Streaming-Film
00:27:21 Bock auf Kino
00:31:37 Super Dark Times
00:37:26 Der Rausch

Beitragsbild @kinotagesstätte

11 Kommentare Gib deinen ab

  1. eccehomo42 sagt:

    Erste Folge mit neuem Konzept hat mir ganz gut gefallen, auch wenn oder gerade weil der Plauderfaktor erhöht wirkt.
    Benni, sollte ich ne Spielidee haben, werde ich sie dir über einschlägige Kommunikationsmedien mitteilen, auch wenn ich enttäuscht war, dass du nicht versucht hast Kai die Pflaume zu imitieren.
    Zu Another Round kann ich noch sagen, dass ich gedacht habe, dass er Christian am ehesten nicht gefallen würde, aber der hat da wieder Sachen raus gedeutet, die ich anders interpretiert habe. Für mich ist das ein Film der aufzeigt, wie heuchlerisch unser Umgang mit Alkoholkonsum ist. Jetzt wurde ich mich aber interessieren, wo Christian den seltsamen Plot point gesehen hat.

    Gefällt 3 Personen

    1. Kai „Gott der Fernsehunterhaltung persönlich“ Pflaume zu imitieren würde mich in Indien direkt drei Kasten nach unten befördern, so sehr käme das Blasphemie gleich.
      Gewöhn dich lieber nicht an das „Konzept“. Marius hat bei sich schon was geplant und wenn ich das nächste Mal dran bin, wird es etwas geben, das es so (hoffe ich) noch nicht gegeben hat.
      Ideen immer gerne her, wobei du ja auch Sebastian damit herausfordern kannst 😉

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      1. eccehomo42 sagt:

        Du solltest nicht Frank Elstner imitieren😉
        Was ihr draus macht, da bin ich schon drauf gespannt.
        Sebastian wird erstmal mit Spotifylisten herausgefordert

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        1. Wann kommt denn mal wieder ne Folge mit Sebastian?

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          1. eccehomo42 sagt:

            Du, wenn es so läuft wie ich mir es vorstelle, dann wird die nächste und die übernächste Folge mit Sebastian sein. Aber bei ihm weiß man nie

            Gefällt 1 Person

    2. Inwiefern heuchlerisch? Weil das als gesellschaftliche Droge akzeptiert ist, aber Abhängigkeit billigend in Kauf genommen wird? Einen ähnlichen Eindruck hatte ich in der ersten Hälfte auch, aber in der zweiten ist der Film meines Erachtens doch deutlich vielschichtiger geworden.
      Der Plotpoint ist ein Spoiler, also für alle anderen Vorsicht:
      Es geht um das Geständnis der Frau, dass sie Fremdgegangen ist. Klar, das deutete sich schon an, wirkte aber wie ein moralischer Freibrief für den Protagonisten. Er selbst kommt nur mit Alkohol auf sein Leben klar, aber jetzt ist sie auf einmal die Böse. Fand ich seltsam

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      1. eccehomo42 sagt:

        Ich würde weiter gehen und sagen, der Film hält denjenigen den Spiegel vor, die vor Alkoholsucht warnen, selbst aber Alkohol trinken. Hier gelingt das vielschichtigste Bild zum Thema Alkoholkonsum, was ich bisher in einem Spielfilm gesehen habe. Schließlich schafft „Another Round“ den Spagat darzustellen, warum Alkoholkonsum geschieht und wie man positive Folgeerscheinungen damit verknüpft und wie schnell man die Kontrolle verlieren kann, wodurch der Film sich thematisch in der zweiten Hälfte öffnet.

        Normalerweise würde ich dir Recht geben, jedoch schafft es Vinterberg schon wie bei Das Fest und Die Jagd ein ambivalentes Bild der Charaktere zu zeichnen, wo moralische Fehler zu jeden Charakter hinzugehören. Die Beziehung der beiden ist ja im Grunde zu Beginn des Films für jeden ersichtlich kaputt und der Alkohol dient ihm als falscher Katalysator, wie es oft stattfindet. Hatte eher Verständnis für die Fehler der Ehefrau

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        1. Durchaus auch eine interessante bzw. verständliche Sichtweise – wenn’s denn ein Spiegel direkt für das Publikum ist. Das legt ja schon die erste Sequenz mit dem Trinkgelage der Jugendlichen dar, wo man sofort in diesen „Wie verroht ist nur unsere Jugend“-Modus schaltet, es dann aber vertretbar findet, wenn die Lehrer saufen. Für mich liegt eine der Kernaussagen aber eher darin, dass Alkohol hier quasi als Instrument betrachtet wird, das erstmal objektiv da ist, bei dem es letztlich dann aber darauf ankommt, was die Menschen damit machen. Da finde ich es interessant, wie er bei den vier Lehrern wirkt: Für den Musiker, den Psychologen und den Geschichtslehrer – also alles Kopflastige – wirkt er bereichernd, nur für den Sportlehrer – also den Körperlastigen – wirkt er zerstörend. Dass der Film aber wahnsinnig ambivalent ist, da sind wir uns offenbar einig.

          Auch ich hatte totales Verständnis für die Ehefrau, würde das sogar nicht mal als Fehler bezeichnen, sondern eher Verzweiflungstat. In dem Moment wird aber, so kam es mir vor, Mikkelsens Figur so ein bisschen der moralische Blankocheck ausgestellt, anstatt ihn damit zu konfrontieren, dass er auch selbst massiv daran Schuld hat. Hat mich so ein bisschen an Breaking Bad und Skylars Geständnis erinnert, wonach sie vom Internet komplett verhasst war, obwohl es doch so verständlich war, dass sie fremdging.

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          1. eccehomo42 sagt:

            Ich stimme dem Satz zu bzgl des Alkohols als nutzbares Instruments zu. Ja der Film ist wunderbar ambivalent, was in der Alkoholthematik eher selten ist. Ich finde den ja nochmal ein Stück besser als du.
            Den Eindruck bzgl des moralischen Freibriefs hatte ich gar nicht, wir sehen hier jemanden der vor seiner Schuld wegläuft und deswegen auch gefährlich nahe an die Alkoholsucht kommt. Der Moment ist immens wichtig für den dramatischen Spannungsaufbau.

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