Kinotagesstätte #53: Wunschkonzert Reloaded

Es gibt großartige Neuigkeiten!! Aber alles der Reihe nach, denn davor liegen fast zwei Stunden (teils-) kreativste Podcast-Unterhaltung.

Wir haben mal wieder unseren Kopf benutzt und uns Filme ausgedacht, die wir mal mehr und mal weniger gerne sehen wollen. Dabei kamen sechs Werke heraus, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wir drehen an der Zeit, fliegen durchs Weltall und erleben die schlimmste Hochzeit aller Zeiten. Dazu kommen noch drei Pitches, bei denen wir uns an andere Filme anlehen und sie fortsetzen oder rebooten. Achja und wie gesagt: Ganz zum Schluss haben wir noch News für euch über die Zukunft des Podcasts! (hier bitte dramatische Musik einfügen)

Wir wünschen viel Spaß bei Folge Nr. 53 und unseren kreativen Ergüssen. Kritik und Lob wie immer gerne gesehen in den Kommentaren!

Die Kinotagesstätte findet ihr u.a. auf:

Timecodes:

00:00:34 Einleitung
00:03:40 Rückblick: Wunschkonzert 1
00:05:55 Die Regeln
00:11:01 Pitch 1: Probe aufs Exempel
00:23:48 Pitch 2: Groundhog Days
00:37:59 Pitch 3: Zombie Wedding
00:58:09 Pitch 4: Die Trennung
01:13:13 Pitch 5: Returnal
01:29:55 Pitch 6: Die Nibelungen
01:49:01 Das Ergebnis
01:51:34 Große Podcast News!
01:53:31 Thema Folge 54 und Ende

Beitragsbild: flickr.com – Artist: Dirk Ehlen

25 Kommentare Gib deinen ab

  1. eccehomo42 sagt:

    Nachdem ich letzte Folge den Kommentar verschwitzt habe, folgt heute ein längerer Kommentar, der vor allem das Zerflücken eurer (vor allem Christians) Ideen beinhaltet. Ich studier ja nur genauso Lehramt, weil ich anderen gerne schlechte Schulnoten reindrücke, wie Benni Jura studiert, um Björn Becher verklagen zu können. Hier also meine Notizen & entstandenen Bewertungen:

    Probe auf Exempel (oder Training Day Germany)

    unnötiges Remake
    ganz oft stöhnen schon beim Pitch
    Regiewahl passt nicht, dann bitte Dominik Graf
    Besetzung unoriginell, immer dieselben Pappnasen (Pitch wäre sofort besser mit Edin Hasanovic und Oliver Masucci)
    Pitch lässt deutscheste Remake aller Zeiten vermuten
    Note: 4-

    Groundhog Days

    Altenheimkritik gefällt
    Pitch insgesamt eher schwach
    guter Einstieg, Film nimmt jedoch immer weiter ab
    erinnert dann zu sehr an Der Hundertjährige…
    Film aus Chris Elliotts Perspektive wäre interessanter
    Note: 4

    Zombie Wedding

    großer Jubel während des Pitch
    Plausibilitätslücken können nicht geschlossen werden
    Epilog vollkommen unnötig, wirkt wie drangeklatscht
    Setting ist super, Problem mit Plausibilität
    Regiebesetzung hinterlässt Fragezeichen
    Besetzung lieber mit unbekannteren Leuten, die kurz vorm Durchbruch stehen
    Zombieheilung spannendes Prinzip
    Jack Black Cameo grandiose Idee
    Fokus auf Practical Effects sehr gut
    Note: 3

    Die Trennung

    schwacher Titel, wirrer Pitch
    hat ein bisschen was von „Christopher Nolan macht seine Art Marriage Story“
    würde ich als nächstes Projekt von Nolan sofort kaufen
    Tom Tykwer könnte passen, dennoch besser als internationales Projekt
    Note: 2+

    Returnal

    überladener, unnötig aufgeladener Plot
    Eheplot dümmster Dummyplot in nem Sci-Fi Film
    plumpe Religionskritik und Gesellschaftskritik
    Besetzung vollkommen unpassend
    billiger McGuffin
    offenes Ende vollkommen lächerlich
    pseudo-deeper Film oder auch „Contact für Philosphiestudierende“
    Idee gut, Rest des Pitches katastrophal
    Note: 4

    Die Nibelungen

    gute Idee, neue Adaption des Stoffes kann sinnvoll sein
    Pitch jedoch vollkommen missglückt (keinerlei Verständnis dafür bringen können, wie Neuverfilmung aussehen soll, mehr Verwirrung gestiftet)
    Scoreidee beißt sich mit Rest des Pitches
    Regiebesetzung vollkommen unpassend
    Cast fragwürdig, wichtigste Rolle nicht besetzt (Vorschläge: S. Gerhardt, E. Schüle, H. Confurius, J. Haase, L. Klenke)
    Note: 4

    Ich nähere mich eurem Niveau an und pitche für Netflix meinen Homosektenmysterycoming-of-age-Thriller, der sowohl ein Trashfilm als auch ein hoch philosphischer, spannender Film werden könnte. Da er bei Netflix landet, wird es Trash und für das Kino pitche ich bei der deutschen Filmförderung „Als wir träumten 2 (Arbeitstitel)“.
    Fokus wird auf die Nazis gesetzt, die von amerikanischer Hip-Hop Musik bekehrt werden, da sie bis dato nur Fanta 4 kannten.
    Sie wollen den ersten ostdeutschen Hip-Hop Club aufmachen, werden jedoch von einem Treuhandbeauftragten aus Mainz drangsaliert (Mafiaähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen), der aus ihrem Club eine Rockkneipe machen möchte. In der Hauptrolle als bekehrter Nazi ein vollkommen zu unrecht untergegangener Nachwuchsdarsteller namens Christian Neffe, als Treuhandbeauftragter aus Mainz ein dauerrauchender Marius Rösch mit einer Mario Adorf Gedächtnisfrise und einer an Kir Royal angelehnten Showdownszene (Ich kauf dich…) und die Regie macht ein Debütant aus Konstanz namens Benjamin Weizenegger.

    Zum Abschluss noch meine Meinung zur Zweiteilung: grundsätzlich ne gute Idee. Würde das aber eher nicht mit der „Nachsitzen“ Marke branden sondern mit „Vorschule“ oder keine Ahnung, da ich Nachsitzen immer entweder als Exkurs in ein anderes Themengebiet (Serie, Anime, Nostalgie) oder als Folge, wo nicht alle Teile der Stammbesetzung anwesend sein müssen (aufgrund von fehlendem Interesse oder thematischer Kenntnis). Wöchentliche Dosis ist aber natürlich super.

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    1. Lufio sagt:

      Merci fürs ausführliche kommentieren.
      Den Burn zu Christians Ideen lasse ich ihn mal kommentieren und geh auf meine Filme ein. Wobei Bennis Pitch bei dir nur gewonnen hat, weil ich bei meinen Nachfragen bisschen Strukutr in die Sache bekommen habe. Glaube Christian und ich hatten nach den 90 Sek große Fragezeichen über dem Kopf

      Zombie Wedding: Beim Epilog habe ich vollkommen vergessen, dass es ja nicht die einzige Szene davon ist, sondern wie bei vielen anderen Zombiefilmen die „Zeit danach“ zeigt und eine Szene von mehreren wäre dann dieser kurze Demo Ausschnitt. Frank Oz hat dagegen bewießen, dass er großartige Satiren, wie auch bittebösen Humor kann und mit praktischen Effekten kennt er sich eh aus

      Die Nibelungen: Das GoT Name-Dropping hat wohl bei Christian so wenig funktioniert, wie bei dir das Geschichts-Dropping. Nun. Die Neuverfilmung soll eigentlich so aussehen wie das Original von Lang, nur halt in einer anderen Zeit (und damit halt verbundene Anpassungen). Inhaltlich ändere ich da nichts, ist ja ein Remake. So wie sich die Zeit mit der Botschaft beißt, geht es auch bei Wagners großartiger Musik und man kann ihn selbst im Film zeigen, wie er den Ring schreibt, weil er es ja zu der Zeit geschriebent hat. Musikalischer Mind-Fuck!! Außerdem soll ja gerade das die Gegensätzlichkeit zeigen zwischen Wagners Interpretation und die von Lang. Ein Film voller Gegensätze um den Mythos fast schon lächerlich wirken zu lassen. Bei der Hauptrolle bleib ich bei Dassler. Paar Mukis und der macht das schon. Kriemhield bin ich noch nicht so sicher… Aber ich gib dir Recht, in meinem Pitch war absolut keine Struktur.

      Deine Filmidee mag ich, was aber auch nur an meiner Rolle liegt. Dafür wurde ich geboren!

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      1. eccehomo42 sagt:

        Bennis Pitch hat gewonnen, weil er als Christopher Nolan Film funktionieren könnte und weil es um Zeitreise geht. Bei ALLEN Pitches außer deinen wurde die Note durch die Nachfragen verbessert.

        Dann ist der Epilog noch unnötiger, da kannst du auch ne Anthologieserie draus machen, da würde sich das Alleinstellungsmerkmal aber zu schnell abnutzen. 1988 wäre Frank Oz perfekt gewesen, aber 2021 habe ich meine Zweifel.

        Das hat nicht funktioniert, weil du dich immer wieder auf eine Adaption bezogen hast, die keiner außer dir und 27 Fritz Lang Kompletisten kennt. Dassler muss ich dir als Pluspunkt geben. Mir wäre lieber du würdest den Mythos konsequent dekonstruieren anstatt ihn ins lächerliche zu ziehen. Du kannst natürlich auch ein Casting veranstalten wie David O. Selznick oder vertraust mir mit Sonja Gerhardt.

        Genau das habe ich mir gedacht, du als neuer Mario Adorf das wäre es.

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        1. Lufio sagt:

          Dann magst du auch z.B. den Epilog bei Shaun of the Dead nicht? Mag es eigentlich wenn man dann noch so erfährt, was in der Welt nach dem Film passiert. „Sterben für Anfänger“ ist noch nicht so alt und vom Humor her genau das was ich mir vorstelle.

          Es ist ja wohl die berühmteste und wichtigste Umsetzung der Nibelungen Saga! „Lächerlich“ war das falsche Wort, ne Komödie wirds natürlich nicht. Durch die Reibungen fängt man ja schon an zu dekonstruieren. Schau dir einfach die Filme von Lang an 😉

          Ich gewinne aber am Ende und Christian liegt mir zu Füßen während ich eine Zigarre in der Hand habe und diabolisch lache?

          Ach noch zu „Nachsitzen“, das kam vielleicht etwas kurz. In dem Format wird so gut wie alles möglich sein, also auch wie vorher werden Gäste eingeladen, mal einzelne Themen besprochen die etwas entfernter sind vom Thema Film usw. Das alte Konzept ist da sozusagen inkludiert 🙂

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          1. eccehomo42 sagt:

            Der Epilog in „Shaun of the Dead“ ist für mich das schwächste am Film, also ja.

            Mit schau dir die Filme von Lang an, bekommst du nicht mal von Netflix Kohle. Zumindest jetzt machst du dir mir den Film schmackhafter.

            Joa, so würde ich es ins Drehbuch schreiben.

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    2. Auf sämtliche Punkte deiner „Kritik“ zu meiner zweiten Idee möchte ich gerne mit einer Gegenfrage erwidern: Inwiefern?

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      1. eccehomo42 sagt:

        Berechtigte Gegenfrage:
        Zu aller Erst der Pitch ist furchtbar. Du machst einen High Konzept Film, den du theoretisch in zwei Sätzen grundsätzlich umreißen kannst und dann kannst du darauf eingehen wie der Film startet.
        Der Plot ist überladen, denn ich weiß immer noch nicht, ob der Schwerpunkt auf Scarletts Armageddonmission liegt, auf die Ehe zwischen ihr und Tom Hardys Figur oder auf die Gesellschaftskritik, wie die Zivilisation fatal reagiert.
        Eheplot ist die schwächste Art einen emotionalen zwischenmenschlichen Plot in den Film zu bringen. Der hier beschriebene klingt für mich nach Reißbrettproblem.
        Tut mir Leid, aber die Menschen reagieren in fanatischer Weise so wie sie auf alle Nachrichten reagieren ist für mich plumpe Gesellschaftskritik.
        Hardy und Johansson kann ich mir nicht in den wissenschaftlerrollen vorstellen. Chastain würde zum Beispiel besser zur Rolle von Johansson passen.
        Die Botschaft als McGuffin ist für mich deplatziert, entweder sie wird nur dem Zuschauer gezeigt oder sie ist irrelevant, weil die Welt eh schon vor die Hunde gegangen ist. Beides würde auch das Problem des offenen Endes lösen.
        Pseudo-deep weil die Gesellschaftskritik für mich genauso wenig wie das emotionale Dilemma funktioniert und das macht für mich die sensationelle Grundidee kaputt.

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        1. Na also, damit kann ich doch was anfangen 🙂

          Dass der Pitch furchtbar war, da kann man sich durchaus streiten, ist ja aber für die Idee selbst nicht relevant. Bin auch aus gutem Grund nicht in die Wirtschaft gegangen.

          Zwei Plotlinien, die sich an einer Stelle überschneiden, sind für dich überladen? Trifft das nicht auf drei Viertel aller gut funktionierenden Filme zu? Aber um zumindest das zu sagen: Der Schwerpunkt soll auf dem Geschehen auf der Erde liegen, nur braucht das eben für einen massentauglichen Film meines
          Erachtens eine emotionale/individualisierte Grundierung.

          „Eheplot ist die schwächste Art einen emotionalen zwischenmenschlichen Plot in den Film zu bringen.“ Finde ich nicht, das trifft m.E. auf Eltern-Kind-Beziehungen zu.

          „Hardy und Johansson kann ich mir nicht in den wissenschaftlerrollen vorstellen. Chastain würde zum Beispiel besser zur Rolle von Johansson passen.“ Geschenkt, dann bekommst du halt Chastain in der gleichen Rolle wie immer 😉

          Dann nochmal Danke für das „sensationelle“ so kurz vor Ende, das kittet die Wunde in meinem Herzen zumindest ein wenig.
          Zum Punkt der „Gesellschaftskritik“: Die ist ja noch überhaupt nicht ausformuliert, das müsste bei entsprechendem Feinschliff noch geschehen. Dass die Menschen fanatisch/panisch reagieren, ist ja nur erstmal der Konflikt, aus dem dann alles weitere erzählerisch herausgearbeitet wird. Insofern lässt sich meines Erachtens noch gar nicht sagen, ob das plump oder elegant ist.

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          1. eccehomo42 sagt:

            Dein Pitch hat mir mehrere Impulse pulse gegeben, die ich nicht klären Plotlinien zuordnen konnte. Dadurch wirkte er überladen.
            Mit der emotional-individualisierten Grundierung gebe ich dir spätestens seit Tenet recht.

            Ja gut, hatten wir ja jetzt auch oft genug in Sci-Fi Filmen (Contact, Ad Astra, Interstellar, Arrival). Fände das als Geschwisterpaar statt als Ehepaar interessanter.

            Johansson als Physikerin kann ich mir einfach nicht vorstellen und Hardy ist jetzt auch eher keiner den man intellektuelle Rollen gibt.

            Ja OK, da hast du natürlich Recht, mir wurde ja der Spin gefallen wenn wir jemanden hätten der auf einmal religiös-fanatisch wird, bei dem man es nicht erwartet. So langsam wird es, ich korrigiere hoch auf ne 2

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          2. Da gibst du aber schnell nach 😄
            Vielleicht habe ich mir auch einfach die falschen „Einschränkungen“ von Marius gesucht und man sollte das Ganze eher etwas kleiner, also Independent fahren und sich völlig auf das Geschehen auf der Erde konzentrieren. Kurz nach dem Pitch ist mir z.B. der Gedanke gekommen, aus der irdischen Hauptfigur eine/n JournalistIn zu machen. Da rückt dann der physikalische Aspekt in den Hinter- und der soziale umso mehr in den Vordergrund.
            Kurzum: Die Idee braucht fraglos noch Feinschliff. Tom Hardy würde ich aber tatsächlich ne. Chance geben. Ich glaube, der kann noch deutlich mehr leisten als die Rollen, in denen man ihn bisher gesehen hat

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          3. eccehomo42 sagt:

            Tom Hardy ist ein hervorragender Schauspieler, aber er ist keiner, der einen intellektuellen, wissenschaftlich denkenden Charakter spielen sollte.
            Ich würde das als Blockbuster lassen.

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    3. Ecce, du alte Zerstörerin. Wobei spätestens nach deiner „Kritik“ zu Shoplifters klar sein sollte, dass dein Wort wenig Gewicht in der Welt der Gewichtigen hat. Schauen wir uns trotzdem mal näher an, was du hier so ausgehustet hast:

      Okay, ja, so, interessant, hmm, tja, nun, ach, so?, ja mei.
      Im Gegensatz zu Marius bin ich leider nicht in 90 Sekunden fertig, stimme aber jedem zu, der mir das ankreidet. Dazu, dass du meine Idee auf deinen Platz 1 setzt, sage ich nur: „Ich nehme diesen Preis nicht an.“ Christians zweite Idee gehört verfilmt, dabei bleibe ich. Und dafür stehe ich mit Björn Bechers Namen.

      Homosektenmysterycoming-of-age-Thriller kennen wir doch bereits, neue Ideen braucht das Land!

      Das mit der Marke Nachsitzen haben wir uns auch überlegt und hatten auch einen Namen für ein drittes Format, haben uns dann aber dagegen entschieden, da es einerseits noch etwas gibt, was irgendwann mal ausgestrahlt wird und es dann zu viel des Guten wäre und zum anderen es ja Nachsitzen bleibt: freies Gerede über alles mögliche (wenn in meinen Wünschen zum Thema Film, aber wann bekommt man schon, was man sich wünscht).
      Warten wir es mal ab, wie sich das entwickelt.

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      1. eccehomo42 sagt:

        Benni, bist du mit Reich-Ranicki verwandt?
        Du hast mich herausgefordert und jetzt wurden eure Ideen von mir gebennit, auch wenn es sehr hart war, aber ich fand die Ideen meistens gut, die Pitches eher schwach und dann hast du es am besten gerettet.
        Ich kann dir auch noch mehr sagen zu „Shoplifters“ und zwar im Nachhinein wird mir ein Kipppunkt klar, in dem Moment wo das gefundene Kind umbenannt wird und damit ein Kindesentzug stattfindet, wurden mir die Personen egal und das liegt sehr wahrscheinlich an mir, möchte das aber an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Jedoch kann ich verstehen, dass wenn man sich an dem Plotpunkt nicht stört, den fantastisch findet.
        Christians zweite Idee gehört verfilmt, nur nicht so wie er einige Punkte gepitcht hat.

        Ihr werdet euch das mit dem neuen Format schon reichlich überlegt haben, war nur mein erster Eindruck davon, genauso wie mit den Ideen.

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        1. Mensch, jetzt hast du den Pfad des gegenseitigen Herausforderns verlassen 😦 Du hast ausgeteilt, ich habe ausgeteilt – jeweils ohne Argumente – und jetzt muss ich mich der Realität stellen. Doch da weigere ich mich, bin noch längst nicht bei Folge 7 angekommen.
          Die Ideen kann man gut finden oder nicht, Shoplifters kann man gut finden oder nicht, hauptsache Alessio geht’s gut.
          Wie läuft’s bei Masked Singer, kommt kein Artikel, in dem spekuliert wird?

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          1. eccehomo42 sagt:

            Ich hab ewig gebraucht um die Folge 7 Anspielung zu verstehen, zumindest glaube ich sie verstanden zu haben.
            Die Ideen finde ich bis auf das Training Day Remake alle gut, die Pitches nur nicht und bei deinem zweiten Pitch hast du dich bei der Fragerunde nicht in die scheiße geritten.
            Ist das der indirekt artikulierte Wunsch nach einem The Masked Singer Spekulationsartikel?

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          2. Das ist sogar der direkt artikulierte Wunsch nach einem Spekulationsartikel.
            Marius wollte zu Beginn sogar eine Zeit von 60 Sekunden durchdrücken 😛 Das hätte nichtmal er selbst geschafft. Wir werden uns für einen dritten Teil im Jahr 2022 nochmal überlegen, wie wir das angehen.
            Oder nicht, ist ja Marius‘ Ding.

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          3. eccehomo42 sagt:

            (Mit Anna Carlssons Stimme):Bitte dankeschööön

            60 Sekunden wäre ein Elevatorpitch, da umreißt man den Film ganz kurz und erzählt keine Einstellungen.

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          4. Dieses Womansplaining wird auch immer schlimmer 😉

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          5. Lufio sagt:

            Kleine Korrektur: Man kann in einem Elevatorpitch auch eine Einstellung beschreiben, vielleicht die „eine große“ die Lust auf den Film machen soll. So war auch mein Plan, weil solche Pitchs ganz lustig sein können. Dieses Zwischending mit 90 Sekunden hat nicht gut funktioniert. War zu viel Zeit um die zwei unter Druck zu setzen und zu wenig Zeit für wirklich gute Erklärungen

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  2. Marco H. sagt:

    So Leute,

    ich habe fleißig mitgeschrieben und werde demnächst meinen Co-Produzenten kontaktieren.
    Nur damit ihr schon mal wisst, worüber wir reden werden, eine kurze Zusammenfassung:

    Probe auf Exempel

    Finde ich grundsätzlich gut. Bei deutschen Produktionen sehe ich natürlich immer die Gefahr, dass vor allem die Dialoge, die gerade in den Autoszenen wichtig sind, zu hölzern geraten könnten. Vielleicht könnte man den Elefanten namens „Training Day“ im Raum auch direkt ansprechen.
    Lau: Ich bin gespannt wie das heute wird. Wir sind ja quasi wie Denzel Washington und Ethan Hawke in „Training Day“
    Vogel: Hör mir auf mit dem Ami-Dreck. Und vergleichst du mich etwa mit einem Scheiß-N…?“

    Da hätte man direkt auf dem Schirm, dass Vogels Charakter so etwas lustig findet und Lau sich da schon unwohl fühlt und nicht weiß wie er auf diese rassistische Äußerung reagieren soll.

    Meine Wertung: 2

    Groundhog Days

    Die Grundidee finde ich genial. Allerdings nur bis einem bestimmten Punkt. Alles läuft gleich ab, Bill Murray ist scheinbar schon wieder in einer Zeitschleife. Dann kommt raus, dass es nicht immer derselbe Tag ist, sondern immer ein anderer, der nur genau gleich verläuft. So weit so gut. Die zweite Hälfte gefällt mir dann nicht mehr. Da würde ich in eine gänzlich andere Richtung gehen, die dir, Benni, wahscheinlich so gar nicht gefallen wird. Von mir aus taucht Larry auf spricht mit Phil über dies und das. Das Leben, die Vergangenheit usw. Dann kommt aber heraus, dass Larry gar nicht wirklich da ist und dass Phil irgendwann im Alltagstrott des Altenheims gestorben ist, ohne es selbst zu merken. Stattdessen befindet er sich quasi in der Hölle/dem Jenseits, einem endlosen Leben voller Monotonie. Dies ist die Strafe dafür, dass er sein Leben nach der zweiten Chance durch die Zeitschleife im ersten Film nicht genutzt hat und sein Leben in den alten Bahnen weitergelebt hat. Durch die Gespräche mit Larry entwickelt Phil Reue dafür, dass er sein Leben vergeudet hat und findet dadurch Erlösung. In der letzten Szene wacht er morgens am 3. Februar neben Rita auf und der Kreis zum ersten Teil schließt sich.

    Meine Wertung: 3+ in Bennis Version, 1 in meiner…

    Zombie Wedding

    Ich denke ich würde mir den Film anschauen, erwarte aber nicht Besonderes. Sorry Maruis, aber ich denke mit dem Zombie-Genre hat du dir keinen Gefallen getan.

    Meine Wertung: 4+

    Die Trennung
    Hier bin ich zwiegespalten. Ich glaube ich mag die Idee. Aber nur, wenn du sie mir hier erklärst. Im Film, ohne deine Erklärung zu kennen, würde ich wahrscheinlich lynchmäßig nichts kapieren und mich nur aufregen, weil der ganze Mystery-Anteil (scheinbar) ins Leere läuft und ich keinen Zugriff auf den Film finde. So etwas kann ich in der Regel gar nicht leiden. Deswegen muss ich von dieser Idee leider Abstand nehmen.

    Meine Wertung: 3-

    Returnal

    Wow! Heute läuft es mit uns, Christian. DIe Idee ist klasse. Ich glaube aber, dass man daraus vielleicht eher eine Mini-Serie machen sollte. Ich fände es nämlich spannend wie genau sich die SItuation auf der Erde entwickelt. Du hast da mit den religiösen Gruppen, den Verschwörungstheoretikern usw. so viele Aspekte, die selbst in einem sehr langen FIlm nur angerissen wrérden können. Von daher würde ich vielleicht eine 10-teilige Serie anpeilen.

    Meine Wertung 1-

    Die Nibelungen

    Die Sage fand ich als KInd schon langweilig und konnte auch danach nie so richtig Interesse dafür entwickeln. Von daher bin ich aber absolut nicht die Zielgruppe für so etwas. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich so etwas gut vermarkten lassen würde. Ähnlich wie bei „Returnal“ würde ich aber auch hier zu einer MIni-Serie tendieren, damit dein verändertes Setting und die historsichen Gegebenheiten klar und zusammenhängend dargestellt werden können. Dann würde ich mich als Produzent beteiligen.

    Meine Wertung: 3

    Ich liebe diese Kreativfolgen und freue mich schon auf die dritte Ausgabe. Go, Marius!
    P.S: Das neue Konzept halte ich für eine sehr gute Idee. Aber damit nerve ich Benni ja schon seit Monaten. Bis in zwei Wochen dann. Haut rein.

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    1. Dich gibt’s ja auch noch. Welche freudige Überraschung – zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als ich deinen Kommentar weitergelesen habe.

      Du hast recht, deine Variante gefällt mir leider nicht, da zu sehr auf Moral getrimmt und mit Geistern, etc. Happy End usw. Aber ganz ehrlich, so unter uns beiden: ich habe leider nicht mehr als die Idee für den Kurzfilm zu Beginn. Alles andere, was ich da verzapft habe, haut mich leider selbst nicht vom Hocker. Aber ich möchte die Idee zu Beginn noch sehen, so lange Bill Fucking Murray auf der Erde wandelt. Vielleicht fällt irgendjemandem etwas ein, mit dem du und ich zufrieden sind. Das wäre doch was schönes.

      Manchmal ist es doch schön, etwas nicht zu kapieren. Und im Gegensatz zu Lynch bietet mein Pitch sogar eine Auflösung, das sollte dir doch wieder munden.

      Können wir uns jetzt bitte auf Rekturnal einigen? Ich möchte Copyright-Probleme bei der besten Idee der Folge vermeiden. Miniserie oder ein 1000-Seiten-Werk von Stephen King und dann daraus eine Miniserie. Ich bin bei allem dabei. Das möchte ich lesen/sehen. Aber so wie ich Christian einschätze, traut er sich nicht, mit der Idee hausieren zu gehen. Produzent? Okay, Kohle bitte gleich überweisen. Am besten für den Anfang so ein, zwei Milliönchen.

      Vor nächstes Jahr würde ich den dritten Teil nicht erwarten. Oder Marius macht das jetzt in jeder Folge. Wer kann dem Haudrauf schon in den Kopf schauen.

      Du versuchst glaub seit zwei Jahren, mich in diese Richtung zu incepten. Aber dass du noch nichtmal reinhören willst, ist ja fast schon fast frevel, denn das Nachsitzen-Format ist ja teilweise eine Ausprobier-Wiese für so manch kreative Idee…. aber noch nicht am Freitag, da hast du recht.

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      1. Marco H. sagt:

        Jetzt habe ich so lange vergeblich überlegt, wie ich den Rekturnal-Witz in meinen Kommentar einbauen kann und du haust ihn einfach so raus. Ich bin gleichermaßen beeindruckt wie erzürnt.

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    2. Lufio sagt:

      Perfekt, dann muss ich mir ja keine Sorgen machen, dass meine Ideen von dir produziert werden 😀
      Die Kreativfolgen sind wie Events: Wenn man das zu oft macht, geht das besondere flöten. Daher dosieren wir unsere (selbstverständlich unbegrenzte) Kreativität

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