Kinotagesstätte #27: Die Top 100 Filme des Jahrzehnts! – Teil 2

Ihr habt abgestimmt und hier ist nach vier Monaten das Ergebnis! Jetzt auch die zweite Hälfte mit den Plätzen 50 bis 1.

In fast drei Stunden bequatschen wir die Plätze 50 – 1 der besten Filme des Jahrzehnts. Und ganz zum Schluss setzen Marius und Benjamin dem besten Film von 2010 bis 2019 die Krone auf. Was Christian gegen den von euch gewählten besten Film der letzten zehn Jahre hat? Das hört ihr am besten selbst.

Außerdem könnt ihr das gleiche Spiel wie wir im Podcast spielen und eine Tierlist erstellen unter https://tierlists.com/create/top-100-filme-der-dekade-50-1 (Dort findet ihr weiter unten auch nochmal unsere Einordnung)

Den Podcast gibt es u.a. auf

Timecodes:

00:00:31 Begrüßung
00:03:13 Rätselfrage
00:03:50 Zum Prozedere
00:04:40 Plätze 50-41
00:30:26 Plätze 40-31
00:52:58 Plätze 30-21
01:21:38 Plätze 20-11
01:51:37 Plätze 10-4
02:19:45 Platz 3
02:26:17 Platz 2
02:29:26 Platz 1
02:43:09 Schlussworte
02:45:16 Auflösung Rätselfrage
02:46:37 Nächste Folge: Anime
02:49:10 Verabschiedung

31 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wermi sagt:

    Ihr könnt euch geehrt fühlen. Habe für meine Zugfahrt heute nach Wien die große Auswahl an Podcasts gehabt, die ich mir vorab gedownloadet habe: Cinema Strikes Back, Pen and Paper von den Rocket Beans was ich liebe und euch. Und euren habe ich zuerst angemacht 😏

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    1. Und hoffentlich nicht als erstes ausgemacht 😉

      Gute Fahrt gehabt?

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      1. Wermi sagt:

        Ne bin noch mittendrin und fahre noch 5 Stunden 😄😄 werde mich dann ausführlich melden können 😋

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        1. In dem Fall gute Weiterfahrt und viel Spaß beim Hören 🙂

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          1. Wermi sagt:

            Danke 🙏🏼 auf jeden Fall perfektes Timing zum Veröffentlichen 😄

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  2. Wermi sagt:

    Erstmal ne grandiose Liste (gerade dann doch zum Ende hin 😀 ) ! Danke für die Arbeit, hat sich gelohnt. Bin sehr erfreut darüber, jeden der Top50 gesehen zu haben, dadurch waren die Diskussionen noch interessanter zu verfolgen und es gab immer einen von euch, mit dessen Meinung man sich identifizieren konnte. Mal hat man sich Christian, mal Marius oder eben Benni angeschlossen. Oft waren die Punkte, denen man nicht zustimmt, aber auch ganz dargelegt. Wird schwierig hier jetzt genauer einzugehen, da ich wie gesagt alle auch gesehen hatte. Auf jeden Fall bin ich sehr erfreut darüber, dass Endgame gar nicht so weit oben ist wie erwartet 😀 Und umso erfreuter natürlich über Inception. Dabei handelt es sich um den Film, den ich in meinem Leben am meisten gesehen habe und der mich auch am meisten beeinflusst hat. Es ist durchaus eine richtige Feststellung von Marius, dass sich vor allem origineller Stoff ganz weit vorne wiederfindet, falls dem aber nicht so wäre, wäre das auch etwas traurig ^^ Spannender finde ich die Erkenntnis, die man sich daraus ziehen kann, dass sich der Mut auszahlt, Regisseuren das volle Versprechen auszuzahlen und ihnen freie Hand zu geben. Christopher Nolan, Quentin Tarantino, Denis Villeneuve, Martin Scorsese, Nicolas Winding Refn oder einen Damien Chazelle nehme ich auch noch mit rein, sie alle bilden die Ausnahme in einer Filmlandschaft, die aktuell doch wieder sehr von Studiostrukturen geprägt ist, aber doch weniger überzeugen kann als die genannten Individualisten. Da kann man echt gespannt sein, welche neuen Gesichter das nächste Jahrzehnt hervorbringt.
    Dann möchte ich noch ein Wort zu Ziemlich Beste Freunde verlieren. Den habe ich sicherlich 6, 7 Mal gesehen und ich fühle mich immer wieder gut aufgehoben. Das liegt sicherlich daran, dass er mich als Halbfranzosen mit seinem Spirit komplett abholt, denn er atmet den französischen Humor und auch so ein wenig die französische Haltung, die ich super erfrischend finde und die es schafft, dem französischen Film einen Stempel aufzudrücken und ein Gesicht zu geben. Außerdem gewinnt er im Original auch noch einiges an Charme, welches ich als Muttersprachler natürlich ohne Probleme genossen habe. Damit wollte ich einfach auch nochmal eine andere Perspektive anbieten.
    Über Django war ich dann aber doch sehr überrascht, aber im Prinzip habe ich nichts an der Top 10 auszusetzen, da hat glücklicherweise jeder seine Daseinsberechtigung 😀

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    1. Vielen Dank für deinen langen Kommentar. In dem Fall hast du die Zugfahrt gut hinter dich gebracht?

      Ei, ei, ei, damit hast du mehr gesehen als wir anderen drei. Und sowas schimpfen sich dann Podcastler… der Dank für die Arbeit geht vor allen Dingen an Marius, der sich durch etliche Listen gewühlt hat, um daraus die Top 100 zu basteln. Und gerade mit den Top 50 bin ich im Grunde sehr zufrieden. Da kann man sich nahezu alle Filme bedenkenlos anschauen.
      Was sagst du denn zu Free Solo? Immerhin der einzige, den keiner von uns dreien gesehen hat.

      Inception – wie man bestimmt rausgehört hat – war mir auch eine sehr große Freude. Überhaupt die originellen Stoffe, die sich weit vorne versammelt haben. Wäre aber auch lustig gewesen, wenn die Top 5 nur aus Transformers-Teilen bestanden hätte ^^ Jetzt, da Herr Bay bei Netflix ganz freie Hand gehabt hat, merkt man doch, dass das bis auf Blut und Schimpfwörter nicht so sehr von dem abweicht, wie er Roboter hat miteinander kämpfen lassen. Und so lange ein Regisseur mit seinen Filmen weder Kohle noch Preise abräumt, kann man es kaum einem Geldgeber verdenken, dass sie nicht mit geöffnetem Geldbeutel herumlaufen. Bei den von dir Genannten ist die Qualität zum Glück so hoch, dass sie sich mittlerweile einen Namen gemacht haben, dass man alleine deswegen den Film anschaut (besonders Tarantino und Nolan).
      Das mit den neuen Gesicht wird in der Tat interessant, denn das Studiosystem wird gefühlt eher größer / schlimmer als weniger – was sicher auch an Disney liegt. Aber das Gute bleibt, dass man durch das Internet gute Chancen hat, auch von den kleinen Produktionen zu hören, die man gesehen haben sollte. Denn produziert werden die ja durchaus (hier mal ein Dank an Netflix – auch wenn die Filme meistens so lala waren). Nur eben nicht mit Millionen-Budget, weswegen so etwas wie Inception kaum ein Filmemacher machen dürfte.

      Da keiner von uns besonders frankophil zu sein scheint, danke für die andere Perspektive. Eine Komödie kann im O-Ton fast nur gewinnen (Ausnahmen wie die Spencer-Hill-Filme bestätigen die Regel), daher glaube ich dir das gerne. Hast du dich denn mal an dem Remake versucht?

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      1. Wermi sagt:

        Ach was.. dafür hab ich in jedem anderen Jahrzehnt deutlich weniger gesehen 😄
        Free Solo ist ein absoluter Muss. Neben Senna die beste Doku der 2010er. Atemberaubende Bilder UND Story. Ich kann auch nix mit Klettern anfangen, aber der Film ist einfach nur abgefahren.
        Naja, aber selbst ein Bay hat seine Daseinsberechtigung, er bringt der Kinolandschaft ja auch irgendwie etwas ganz anderes, hervorstechendes ^^ wir gehören halt nicht zur Zielgruppe
        Also ich sehe schon eine Gegenbewegung zum Studiosystem. Es wird gleichzeitig größer, aber dafür setzen vermehrt kleine Studios voll auf ihre Regisseure, um den großen Studios etwas entgegenzusetzen. Man sehe sich einfach nur an, wie A24 das handhabt. Bestes Beispiel ist Robert Eggers. Also ich habe schon das Gefühl, dass die Konkurrenz von Disney darin eine Chance sieht, auch Netflix gab freie Hand wie du sagst für Bay, aber dann auch für Alfonso Cuaron oder Martin Scorsese. Aber ja wie du sagst, die großen Produktionen wie Inception bleiben dann leider aus, das Prestige besitzt derzeit nur ein Nolan. Und dafür kann man Warner Bros einfach nur danken 😄 btw hast du sehr oft meine Euphorie für einen Film in die Runde getragen, da waren schon große Überschneidungen 😄

        Ja wobei die Synchro auch gut ist. Aber es ist auch nochmal was anderes, wenn man weiß wie Franzosen ticken ^^ ich sage nicht, dass er ein Meisterwerk ist, aber er trifft ganz deutlich einen Nerv. The Upside mit Cranston habe ich zwangsweise in der Sneak gesehen 😄 als ich das realisiert habe, wollte ich schon aus dem Saal gehen, weil ich den Trailer total grässlich fand. Der Film war letztendlich okay, hat sogar nen anderen Spin am Ende, macht aber bis dahin vieles eins zu eins, sogar Gags. Unterschied ist bloß, dass er in New York spielt und die Wohnung des Rollstuhlfahrers dort etwas weniger ausladend ist. Ich fand Kevin Hart überraschend erträglich, kann man mal machen (ich glaube der ist ja ne Prime Produktion und daher erhältlich), der ist nicht wie erwartet eine Fehlgeburt, aber den Film brauch es einfach nicht und ich schaue mir dann lieber zum wiederholten Male das Original an

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        1. Danke, dann werde ich mal sehen, wie ich diese Lücke schließen kann.

          Der Erfolg gibt (gab) ihm recht. Also passt das schon. Mir ist eine Kinolandschaft mit viel Abwechslung lieber, als wenn es nur Filme gäbe, die alle für mich gemacht sind. Denn ich kann mir vorstellen, das würde mich auch schnell langweilen und die Filme mir dann nicht mehr so sehr gefallen.

          A24 ist ein gutes Beispiel, und die haben ja sogar Erfolg was Kosten und Einnahmen betrifft.

          Möchtest du mir bitte den Spin verraten? Ich glaube nicht, dass ich den Nerv habe, mir den Film von Anfang bis Ende anzusehen. Aber das interessiert mich dann doch.

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          1. Wermi sagt:

            Ja also geht nicht nur ums Klettern, sondern auch um die Psyche des Protagonisten, weil er ja ungesichert klettert und jeder Fehler seinen Tod bedeuten kann. Auch interessant ist, wie die Doku beleuchtet, wie so jemanden dann noch eine Beziehung führt. Also da ist tatsächlich noch deutlich mehr Tiefgang

            Ja der eigene Geschmack verändert sich ja auch stark mit der Zeit 😄

            Also falls ich mich recht erinnere, hat der Rollstuhlfahrer im Remake am Ende ein Date mit der Brieffreundin, wie auch beim Original, aber hier ist der Unterschied, dass die beiden sich treffen und die Frau dann nicht richtig mit ihm umgehen kann und eben ein anderes Erscheinungsbild erwartet hätte. Daher ist das „Date“ zwischen den beiden im Remake ein totaler Reinfall und macht auch Bryan Cranston richtig fertig. Bis dahin war das ein echt überraschender Spin, der mich auch nicht kalt gelassen hat. Allerdings löst er das dann so auf, dass der Pfleger ihn zu einem Blinddate verschafft, wo sich herausstellt, dass die Frau die an ihm Interesse hat, seine Assistentin ist (also die Rothaarige im Original, die der Pfleger dauernd anbaggert, wo sich herausstellt dass sie lesbisch ist), die von Nicole Kidman gespielt wird. Und ja das ist dann so der Schlusspunkt, dass sich zwischen den beiden eine romantische Beziehung entpuppt

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          2. Danke dir für die Erklärung. Hätte mich jetzt auch gewundert, wenn sie die Eier gehabt hätten, den Film da Enden zu lassen, wo dir die Änderung noch gefallen hat. Schade eigentlich.

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  3. Wermi sagt:

    Hatte eine top Fahrt, also ja gut angekommen 😄

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  4. eccehomo42 sagt:

    So dann gebe ich auch meinen Kommentar ab. Benni hab ich für den exorbitanten Schnitt schon mal gelobt, alle weiblichen Bekannten die ich gefragt habe, wollten keine Liste einreichen oder haben es verdaddelt und bei ein paar Leuten habe ich es auch vergessen. Zur Rätselfrage hat Benni die einzig richtige Antwort gegeben. Stattdessen gebe ich ne Antwort auf ne andere Rätselfrage, die ihr gerne erraten dürft: Danny Boyle.

    Dann zu den Filmen, ich muss sagen, so langsam wird mir das mit Benni umheimlich, diese Folge hat der wieder unwahrscheinlich viel gesagt, was ich auch sagen könnte (Coco, Silver Linings, Die Jagd, The Hunger Games, Woody Harrelson etc.). Zu ein paar Filmen muss ich aber was sagen:
    Coco – Da fand ich selbst Peter Hase besser…
    The Big Short – Besser als „Vice“, fand den gleichsam unterhaltsam wie erschütternd
    Gone Girl – Megafilm, mag fast alles an dem, Ben Affleck war nie besser und Rosamunde Pike ist der Wahnsinn
    Black Swan – Topfilm, allerdings deutlich hinter dem besten Film des Regisseurs, den selbst Jared Leto nichts anhaben konnte.
    The Kings Speech – Der deutsche Rolling Stone schrieb „Die Academy hat das Kunsttück vollbracht, den schlechtesten der nominierten Filme auszuzeichnen“
    Alles steht Kopf – Der Film in meiner Top Ten, der das meiste erstaunen ausgelöst hat, bin da bei Benni
    Zoomania – Der hat natürlich nichts vor „Inside Out“ zu suchen, aber ich würd mir nen Film nur mit dem Faultier ansehen.
    Der Marsianer – Joa, konventionell, aber das was er ist, ist er fast Perfekt außer das Ende, das war mir zu übertrieben, ist aber kein besonderer Regiefilm, sonst hätte Scott den in den Sand gesetzt.
    Grand Budapest Hotel – Fand den gelungen, aber irgendwas fehlt mir da, andererseits finde ich Wes Anderson Filme auch bisher selten gut…
    Three Billboards – Einer der besten Filme der Dekade, wahnsinniger Film und ich finde das Ende äußerst gelungen.
    Prisoners – Super Film, war mir etwas zu lang, um ihn noch besser einzustufen, Ende ist aber eine der großen Stärken des Films.
    GotG – Ohne den Film hätte ich wohl nach „The Avengers“ nie wieder nen Marvelfilm gesehen, ich mag den sehr sehr gerne.
    Joker – Wahrscheinlich der meist überschätzte Film des letzten Jahres…
    Wolf of Wall Street – Viiiiiiel zu lang und auch zu drüber, aber immer noch gut, hab aber kein Bedürfnis den je wieder zu sehen.
    Ziemlich beste Freunde – Ein Feelgoodfilm par excellence, kein Meisterwerk, aber ein Film, der bleiben wird.
    La La Land – Für mich der Film des Jahrzehnts, aber selbst der schlechteste Chazelle wäre bei 98% der Regisseure ihr Magnum Opus.
    Your Name – Der Film ist einfach der Wahnsinn, einer der Filme, denen ich Leuten immer und immer wieder ans Herz lege und jeder sagt danach wie großartig der doch sei.
    Shutter Island – Hat mich nicht überrascht den so weit oben zu sehen, ich hab einen Kumpel, der ähnlich für den Film schwärmt wie Benni, der hatte ihn auf 2 der Dekade gesetzt.
    Whiplash – Müsste ich mal wieder gucken, geniales Ding. Spätestens nachdem Wolfgang M Schmitt den als „faschistisch“ bezeichnete, war der für mich nicht mehr relevant
    Arrival – Beginnt zäh und wird dann immer größer und größer. Der beste Villeneuve Film bisher
    Django Unchained – Warum ich den auf Platz Eins getippt habe? Ich habe mehrere Freunde, die den auf Eins gesetzt haben, dazu noch Marius, der hatte ne Menge an sicheren Punkten.
    Inception – Hochverdienter Sieger, hat mich sehr gefreut, die Deutlichkeit überrascht dann doch.

    Könntet ihr denn noch eure Top Ten (oder ggf ne erweiterte Topliste wie Yannick und ich es gemacht haben) irgendwie posten? Das ist im Podcast so ein bisschen untergegangen und ich hatte jetzt keine Top Ten von euch im Kopf.
    Was gibt es sonst noch zu sagen. Schön war es dieses Mammutprojekt zu begleiten und das Ergebnis zu hören, ich hab bestimmt jede halbe Stunde nachgeguckt, ob die Folge schon Online ist. Insgesamt bin ich mit der Top 50 auch sehr zufrieden, auch wenn ich den ein oder anderen Film vermisse, aber das ist immer so, da überwiegt die Freude mehr.

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    1. Dann muss wohl wieder der Community-Manager ran, wenn sonst keiner antworten möchte 😛

      Hochgerutscht: Ich werde meine Liste auf Letterboxd veröffentlichen. Die anderen beiden machen es mir hoffentlich nach.

      ————————

      Danny Boyle könnte vieles sein. Ich tippe mal aus deiner Sichtweise auf: Regisseur, der es mit keinem seiner Filme auf die Liste geschafft hat – und das völlig zu unrecht.

      Peter Hase muss ich mich jetzt mal getrauen, den auf Netflix eine Chance zu geben. Vielleicht sage ich dann in der nächsten Folge was dazu. Ich ahne böses…

      Big Short müsse ich mir mal nochmal ansehen, aber dazu fehlen Lust und Zeit. Vor allem die Lust, mir die Zeit zu nehmen.

      Requiem for a Dream und Black Swan spielen für mich beide in der höchsten Liga. Wobei erstgenannter nochmal mehr weh tut und sich dadurch auch bei mir um eine kleine Nuance nach vorne schiebt. Aber für mich stehen auch The Wrestler und Mother! den beiden in wenig bis nichts nach. Pi ist auch noch gut, The Fountain war mir damals als halbwegs junger Spund zu wirr.

      The Kings Speech gebe ich dem Zitat fast recht – einzig True Grit war für mich schwächer und Remakes, bei denen Szenen nahezu 1:1 kopiert sind, gehören für mich da auch nicht rein.

      Nur mit dem Faultier, da wäre eine Menge Spaß in 5 Stunden Laufzeit

      Kurz habe ich mir überlegt, Scott zu verteidigen, aber dann fiel mir auf, dass es dazu keinen Grund gibt.

      Ach, die Guardians. Naja, vielleicht zusammen mit Thor für eine Überraschung gut. Ich würde es mir wünschen.

      Ach, Chazelle. Schön, dass es ihn gibt.

      Leute haben sich auf deine EMpfehlung hin Your Name angeschaut? Bei mir heißt es da nur „Zeichentrick? Pfui Deibel!“

      Ach, Wolfgang M. Schmitt. Für sein Til-Schweiger-Video liebe ich ihn und bei Kino+. Ansonsten brauche ich den auch nicht.

      Ach, Vielleneuve. Muss mir jetzt endlich mal Incendies anschauen. Aber wer als Fingerübung so einen Kracher wie Enemy raushaut, der hat’s einfach drauf.

      Wen hättest du denn noch gerne gesehen (der jetzt nicht in deiner Top 10 aufgetaucht ist)?
      Danke für die Blumen, ich leite sie an Marius weiter. Wenn es nach mir gegangen wäre, muss ich gestehen, hätte es nur unsere jeweilige Top 10 gegeben. Aber ich bin jetzt auch froh, dass Marius sich da durchgesetzt hat!

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      1. eccehomo42 sagt:

        Community Manager ist immer noch besser als Versality Manager😉

        Richtig, also zumindest zwei Filme (Steve Jobs, 127 Hours) hätte ich dann doch in der Top 100 erwartet und ich hätte noch nen dritten (Trance) aufgenommen.

        Ach wenn du so böses ahnst, könnte dich der Film sogar positiv überraschen, er ist halt OK.

        So wie es dir mit The Big Short geht, geht es mir mit The Wolf of Wall Street.

        The Fountain ist schon gut, ich mochte Hugh Jackman bloß nicht, Mother und Black Swan sind für mich auf einer Stufe, Requiem for a Dream ist da nochmal drüber, auch wenn Andi Bardet den als Comedy bezeichnet (eine der besten Kino+ Diskussionen ever).

        Ridley Scott ist in meinen Augen auch kein besonders guter Regisseur, er hatte ein Händchen für die richtigen Stoffe, aber nach Alien waren seine Filme oft besser als seine Regieleistung, Der Marsianer ist da der Gipfel der Entwicklung.

        Ich bin auch auf den nächsten Film von Chazelle gespannt, soll wohl in der Fernsehbranche der 50er spielen.

        Das Til Schweiger Video war ein Geniestreich, sonst finde ich seine Besprechungen erschreckend selbstgefällig, dafür dass sie objektiv sein sollen.

        Mir fehlt von Villeneuve noch Enemy und Incendies. Aber ich glaube, mit denen mache ich irgendwann nichts falsch.

        Ad hoc würde ich folgende Filme nennen:
        Moonlight
        Steve Jobs
        The Social Network
        Mission Impossible: Fallout
        The Raid 2
        127 Hours
        Trance
        Aus dem Nichts
        Aufbruch zum Mond
        12 Years a Slave
        A Star Is Born
        Le Mans 66
        OUATIH
        Midsommar
        Captain America: Return of The First Avenger

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        1. Da Google keinen einzigen Treffe auf „Versality Manager“ hat, ist Community Manager wahrscheinlich wirklich besser 😛

          127 Hours ist dann vll doch zu lange her, dass man sich noch gut daran erinnert. Trance fand ich im Kino ganz gut, aber beide sind halt nicht unbedingt Top-10-Material, weswegen die durchs Raster fallen.
          Gerade die von dir genannten Moonlight und The Social Network tun mir da viel mehr weh. Aber da ich sie selbst nicht gewählt habe, was will ich groß erwarten?

          Kenne die Diskussion und ich stimme ihm teilweise zu, da das für mich teilweise eine ganz schwarze Komödie ist – „er hängt nicht nur zum Lüften draußen“.

          Vertraue Chazelle, auch wenn ich ohne seinen Namen keine Kohle für das Projekt geben würde als Produzent ^^

          Naja, was heißt objektiv, er sucht sich doch meist ein philosophisches Thema heraus, vergleicht es anhand von Zitaten und seiner Weltanschauung mit dem Film und redet etwas von oben herab.

          Bei M:I 6 gehe ich auch noch mit. Der beste Bond seit Casino Royale.

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          1. eccehomo42 sagt:

            Ja „127 Hours“ wollte ich auch nochmal gucken, jetzt wo ich nach und nach alle Danny Boyle Filme gucke. Ich warte darauf, dass eine Freundin den aus ihrer Heimat mitbringt, um ihn mir dann auszuleihen. Trance ist total unterschätzt, weil der oft für inhaltlich dämlich gehalten wird, aber nur von Menschen, die sich nicht mit Psychologie und Soziologie befasst haben. Aber auch ich hätte den eher in ner Top 30 als ner Top Ten untergebracht.
            Moonlight war bei mir knapp dran in die Top Ten zu kommen. Du hast aber auch nur Genrefilme in deiner Top Ten (Ich muss sagen, ich war mir sicher, dass du den in deine Top Ten packst), gerade bei dir hätte mich ne erweiterte Top Vierzig oder Fünfzig sehr interessiert.

            Aus seiner Sicht ist das ja objektiver als gängige Filmkritik, aus meiner Sicht ist es pratenziöses Labern^^

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          2. „aber nur von Menschen, die sich nicht mit Psychologie und Soziologie befasst haben“

            Ich sehe, du hast von Marius gelernt, wie man etwas überheblich klingt 😛
            Müsste ihn mir nochmal anschauen, um das selbst zu beurteilen. Kann mich nur noch an eine Szene erinnern – du kannst dir wahrscheinlich denken, welche das ist.

            Top 40 oder Top 50 wären schon schwer. Wobei glaub viele von unserer Top 100 da auftauchen würden.
            Das schönste Paar gibt es jetzt übrigens auf Amazon Video, was mich sehr freut. So sehen den hoffentlich ein paar Leute.

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          3. eccehomo42 sagt:

            Eher von Wolfgang M Schmitt, aber der wird den Film wahrscheinlich auch verrissen haben. Wahrscheinlich die in der man Rosario Dawson nackt sieht. Was ich eigentlich sagen wollte, so oft wie ich gelesen habe, wie dumm der Film eigentlich sei und eigentlich ist der Film hochintelligent. Es gibt Gründe, den nicht zu mögen und nicht gut zu finden, die Story gehört da nicht dazu, da vermute ich eher, dass Leute mit der Essenz (McAvoys Charakter wurde ja auf das Vergessen konditioniert) nicht umgehen können oder wollen.

            Ja, ich hab auch schon überlegt, ob ich ihn mir nochmal anschaue und ob ich ihn weiterempfehle, aber ich kenne nicht viele, den ich diesen Film empfehlen würde.

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      2. freue mich auf einen kleinen Kommentar, nachdem Peter Hase jetzt endlich seine Chance durch Netflix erhält.

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        1. Haha, in dem Fall muss ich den jetzt wohl wirklich mal schauen. Gut, ich mach’s bis Ende diese Woche, versprochen!
          Ich nehme an, du freust dich bereits auf den zweiten Teil Ende des Monats?

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          1. eccehomo42 sagt:

            Die Freude halt jetzt bis August an^^

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          2. Und dabei habe ich mir vorhin extra den ersten angeschaut. Diese Schweine!

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  5. eccehomo42 sagt:

    Was ich vergessen habe, der Kokstote ist mein liebster Running Gag bisher^^

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    1. Oh je, da haben wir ja was losgetreten ^^

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  6. mwj sagt:

    So, bin mit der neuen Folge durch.

    Jóhann Jóhannsson als „Kokstoten“ zu bezeichnen finde überhaupt nicht lustig sondern völlig geschmacklos. Das kann man sich auch sparen.

    Ein klein wenig besser recherchieren wäre auch gut. Gillian Anderson ist Anfang 50 (geboren am 9. August 1968) und nicht schon 60!
    Und noch ein kleiner Nachtrag zum ersten Teil: in „Only Lovers Left Alive“ spielt nicht Adam Driver die Hauptrolle, sondern Tom Hiddleston.

    Ansonsten aber eine spannende und kurzweilige Folge. Zu meiner positiven Überraschung waren am Ende doch eher wenig austauschbare Blockbuster vertreten. Da konnte ich es auch verschmerzen, dass meine persönlichen Top 5 schon in der ersten Hälfte „verheizt“ wurden.
    Gesehen habe ich aus der Liste nur ca. 35-40 Filme und 12 Übereinstimmungen gibt es mit meinen Top 10 (sieben davon sind in den Top 100) und den Honorary Mentions.

    Interessant wäre es die gleiche Umfrage nochmal in etwa 5 Jahren zu machen, wenn man vielleicht noch die ein oder andere „Bildungslücke“ nachgeholt hat.

    Eine Frage hätte ich noch: wie alt seid ihr? Dass Marius (schöner Name übrigens ;-)) 1995 geboren wurde habe ich schon herausgehört.

    Danke für die ganze Aktion!

    mwj

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Bezüglich des geschmacklosen „Witzes“ hast du natürlich recht. Wobei ich einerseits versprechen kann, dass wir in der nächsten Folge geschmacklose Witze über Corona machen werden und andererseits ecce diesen Running Gag z.B. explizit positiv hervorgehoben hat. Kann voll und ganz verstehen, dass einem das zu weit geht, wobei es hoffentlich klar ist, dass wir uns nicht über ihn an sich lustig machen (kennt ja auch keiner persönlich von uns) und erst recht nicht über Angehörige oder andere Personen, die direkt von seinem Tod betroffen sind. Seit der ersten Erwähnung hat sich da ein Running Gag eingeschlichen, der sicherlich nicht geschmackvoll ist, aber auch nicht weniger geschmacklos als so manch anderen Spruch, den wir schon gebracht haben. Das entschuldigt das nicht, zeigt (im guten wie im schlechten) unseren Humorlevel. Zudem wird er stets als genialer Komponist hervorgehoben – also all das, was wir drei von ihm beurteilen können.
      Eventuell kann man auch ein Anti-Drogen-Statement hineinlesen, denn Koks zu nehmen, hilft weder einem selbst noch den Menschen um einen herum. Aber das wäre vielleicht zu viel des Guten für so einen flapsigen Spruch.

      Das Alter von Frau Anderson war nicht recherchiert, sondern wegen momentanen Unwissens geraten und in den Raum geworfen. Wir können nicht alles wissen und haben diesen Anspruch auch nicht. Du hat vollkommen recht. Und wenn du genau hinhörst, dann haben wir noch das ein oder andere verbaselt. Die Kritik nehme ich trotzdem (auch für die anderen) gerne an. Es ist stets mein ernst, dass jeder Kommentar freudig entgegen genommen wird. Nur hoffe ich, dass dir auch klar ist, dass in einem zügigen Gespräch nicht alles zu 100% vorrecherchiert werden kann und daher sich so mancher Fehler einschleicht. Ich z.B.hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, dass GIllian Anderson überhaupt erwähnt wird – wie auch; die kam ja nur durch einen Fehler von Christian überhaupt ins Spiel.
      Aber ich nehme es als Anlass, Halbwissen möglichst nicht mehr so schnell selbstbewusst als Wissen zu verkaufen.

      Gerade die vordersten Plätze sind sehr schön, da eben originelle Stoffe. Das finde ich auch.

      Ohje, bring Marius da nicht auf Ideen mit den in 5 Jahren 😉

      Ich bin 7 Jahre älter als Marius, an den ich das Lob für die Aktion weitergeben werde.

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      1. mwj sagt:

        Alles gut. An dem Witz hat mich wohl die mehrfache Wiederholung am meisten gestört. Dass ihr Jóhann Jóhannsson sehr schätzt kam natürlich rüber.

        Wann kommen „Die schlechtesten Filme der Dkeade“? Da würden mir glatt ein paar einfallen. 😉

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        1. Also ich habe da nicht so Bedarf, über die ganzen miesen Machwerke zu sprechen ^^ bzw. mich deswegen daran zu erinnern 😛

          Wer würde denn so in deiner Liste auftauchen?

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